Adlhaming 20,

A-4655 Vorchdorf, Oberösterreich

Heutrocknung mit Abwärmenutzung

Zur Lufterwärmung können auch fossile Brennstoffe wie Heizöl, Hackschnitzel oder vergleichbare Brennmittel, oder, wo möglich, die Nutzung der Abwärme einer Biogasanlage verwendet werden. Während bei fossilen Brennstoffen die Investitions- und Trocknungskosten relativ hoch sind, ist bei vielen Biogasanlagen die Nutzung der Abwärme im Sommer nicht ausgereizt. Die Vorteile des Verfahrens sind die hohe Trocknungsleistung, dabei ist es witterungs- und tageszeitunabhängig.

Warmbelüftung mit Heizanlagen (Hackschnitzelheizung) Die Lufterwärmung durch eine Biomasseheizung ermöglicht eine Trocknung während der Nacht (wichtig gleich nach dem Einfahren von Feuchtheu) und bei folgendem Schlechtwetter. Nach der ersten Nacht kann wieder eine größere Menge an Feuchtheu aufgebracht werden. Dabei sind allerdings beträchtliche Heizleistungen notwendig (zB sind 3,4 kW notwendig, um 10.000m³ Luft um ca. 1° C erwärmen zu können - d. h. es sind für ca. 10° C Lufterwärmung 34 kW notwendig bei 10.000 m³ Luft)

Die Nutzung einer Biomasseheizung ist grundsätzlich interessant. Dabei wird die Wärme über handelsübliche Wärmetauscher an die Trocknungsluft übergeben. Die Heizleistung für zwei Wohneinheiten liegt aber meist nur bei 30 bis 40 kW, so dass die mögliche Anwärmung der Belüftungsluft begrenzt ist.

Abwärme von Biogasanlagen

Bei Biogasanlagen kann die Abwärme der Stromaggregate ideal zur Luftanwärmung genutzt werden, wenn die Distanz von Heustock und Anlage überbrückbar ist. Wenn eine Biogasanlage im Betrieb verwendet wird, ist die Nutzung der Abwärme sehr sinnvoll (zB sind für ca. 20 ° C Luftanwärmung 300 kW Wärmeleistung notwendig bei 40.000 m³ Luftleistung des Lüfters)